Beiträge

Wird Eiswein in Franken zur Rarität?

Fränkischer Weinbauverband befürchtet Auswirkung des Klimawandels

Der Jahrgang 2009 hat für die fränkischen Winzer einen neuen Rekord in Sachen Eiswein gebracht. Noch nie wurde ein derart hoher Oechsle-Gehalt gemessen wie beim Röttinger Feuerstein der Gebietswinzergenossenschaft Franken (GWF). Nach Angaben von deren technischem Betriebsleiter Hubert Wohlfart wird er wohl 252 Grad Oechsle haben. Knapp dahinter liege passend zum Jubiläumsjahr «350 Jahre Silvaner in Franken» ein Silvaner aus Obereisenheim mit 245 Grad. Gesetzlich vorgeschrieben für einen Eiswein, der je nach Lage im 0,375 Liter Bocksbeutel zwischen 40 und 80 Euro kostet, sind 125 Grad Oechsle. «Im Ranking der Eiswein-Jahrgänge dürfte 2009 eindeutig die Position eins haben», sagt Wohlfart. mehr...

Eisweinlese in Oestrich schreibt Oechsle-Rekord

Traubenschätzchen bei minus 15 Grad geerntet

Winzer Andreas Spreitzer aus Oestrich-Winkel (Rheingau-Taunus-Kreis) traut beim Blick auf die Senkwaage im Mostglas seinen Augen nicht. Ungläubig kippt er das Gefäß in seiner Hand nach beiden Seiten, aber die in dem aus der Kelter gelaufenen Traubensirup schwimmende Spindel will nicht weiter eintauchen. Er sammelt sich kurz, dreht sich zu seinem Angestellten Andrzej Bugzel um und sagt leise: «260 Grad Oechsle. So viel habe ich in meinem Leben noch nie gemessen.» Stunden später wird der Rheingau-Winzer den gewogenen Zuckergehalt ins Kontrollbuch eintragen und für das Weingut Spreitzer einen Rekordwert der Eisweinlese notieren. mehr...

Erster Eiswein

in Franken und Rheinland-Pfalz gelesen

Würzburg (ddp-bay). In Franken hat am frühen Freitagmorgen die Eisweinlese begonnen. Nach Angaben des fränkischen Weinbauverbandes wurden in Eibelstadt und Volkach bei Temperaturen von Minus 11,5 Grad Trauben mit einem Mostgewicht von 220 beziehungsweise 202 Grad Oechsle eingebracht. Für den Eiswein braucht das Lesegut mindestens 125 Grad Oechsle und muss bei minus neun Grad Celsius per Hand gelesen werden. mehr...

Gebietsweinkönigin Elvira Zahn wirbt mit unkonventionellen Methoden für Weinbau-Region Saale-Unstrut

Elvira Zahn war fünf Jahre alt, als sie das erste Mal auf dem elterlichen Weinberg im thüringischen Großheringen richtig mit anpackte. Damals buddelte sie mit ihrer Plastikschaufel Löcher für die Weinstöcke in die Erde. Seither sind mehr als 20 Jahre vergangen. Aus dem kindlichen Eifer ist eine Profession geworden, für deren Erfolg die Winzertochter nun selbst an prominenter Stelle werben soll: Am 13. September wurde die 26-Jährige zur Gebietsweinkönigin Saale-Unstrut 2009/10 gekrönt. mehr...

Winzer sprechen von außerordentlichem Weinjahrgang 2009

Kurz nach dem Ende der Weinlese in Rheinland-Pfalz sprechen die Winzer von einem «außerordentlichen» Weinjahrgang 2009. «Dieser Jahrgang wird als ganz großer in die Geschichte eingehen», sagte Weinbaupräsident Norbert Weber am Donnerstag im rheinhessischen Saulheim. Die Witterung sei für die Trauben nahezu perfekt gewesen, kühle Nächte bei warmen Tagen hätten den Winzern hoch aromatische und gleichzeitig kerngesunde Trauben beschert. Der Jahrgang werde sich vor allem durch Weine mit großer Mineralität auszeichnen. mehr...

Weinlese bringt voraussichtlich 2,5 Millionen Hektoliter Weinmost

Die baden-württembergischen Winzer können mit dem Weinherbst 2009 zufrieden sein. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Stuttgart mitteilte, beläuft sich die Weinmosternte auf voraussichtlich 2,49 Millionen Hektoliter. Davon entfallen 1,34 Millionen Hektoliter auf das Anbaugebiet Baden und 1,15 Millionen Hektoliter auf Württemberg. Wegen der sonnenreichen Tage im September bei zugleich niedrigen Nachttemperaturen gebe es Aussicht auf «gute Qualität im Glas». mehr...

Gault Millau kürt Gebrüder Knipser zu den Winzern des Jahres 2009

Bereits 2008 konnte man über die Gebrüder Knipser folgendes lesen: "… Weinbau wird hier aus spürbarer Passion betrieben… Und auf die Knipsers ist Verlass, auch aus schwierigen Ernten produzieren Sie bemerkenswerte Weine…Die Chardonnay & Weißburgunder Spätlese aus dem aktuellen Jahrgang ist blitzsauber, ausgewogen und saftig bei animierender Säurestruktur, etwas Besseres ist 2006 in der Pfalz kaum zu finden … Die Roten aus 2004, zu denen auch zwei Große Gewächse gehören, sind dicht und komplex und verfügen über ein erstaunliches Potenzial." mehr...

Weinbauer an Saale und Unstrut verzeichnen Umsatzrückgang

Nach den guten Ernten in den vergangenen drei Jahren haben die Weinbauern im Anbaugebiet Saale-Unstrut in diesem Jahr einen deutlich geringeren Ertrag erzielt. Im Vergleich zum Jahrgang 2008 seien nur 30 bis 50 Prozent erreicht werden, teilte der Weinbauverband Saale-Unstrut am Montag in Halle mit. Generell werde für diese Saison mit weniger als 2,5 Millionen Litern gerechnet. Im vergangenen Jahr habe es ein Rekordergebnis von fünf Millionen Litern gegeben. Allerdings sei die Qualität der Trauben sehr gut, hieß es. mehr...

Noch keine Entscheidung im Streit um Abgaben für Weinwerbung

Im Prozess um Zwangsabgaben von Winzern an die Gebietsweinwerbung und den Deutschen Weinfonds hat das Verwaltungsgericht Koblenz am Mittwoch noch keine Entscheidung getroffen. Der Deutsche Weinfonds habe bei der Verhandlung ein Gutachten vorgelegt, das von den Richtern geprüft worden sei, wie ein Gerichtssprecher sagte. Nun hätten der Kläger und die Beklagten die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen. Dies könne auch in schriftlicher Form erfolgen, wenn die Beteiligten zustimmten. mehr...

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Weinbetrugs-Kartell

Im Fall eines groß anlegten Betrugs mit Schwarzmengen im Weinbau hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach Anklage gegen die beiden mutmaßlichen Haupttäter erhoben. Wie die Ermittlungsbehörde am Montag mitteilte, wird einem 53 Jahre alten Weinkommissionär sowie einem 57 Jahre alten Angestellten einer Spedition vorgeworfen, den jahrelangen Handel mit nicht angemeldeten Weinmengen rheinland-pfälzischer Winzer initiiert zu haben. Zwischen November 2001 und Oktober 2006 sollen sie an der Kellerbuchführung vorbei mehr als 1,13 Millionen Liter Wein an zwei Kellereien und acht Winzer an der Mosel verkauft haben. Die Abnehmer wiederum vermarkteten den aus Rheinhessen und der Pfalz stammenden Wein als Erzeugnisse der Mosel. mehr...

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