Beiträge

Weltgrößte Ernährungsmesse Anuga beginnt in Köln

Branche klagt über Preisverfall bei Lebensmitteln

Die Wirtschaftskrise hat der deutschen Lebensmittelbranche bislang wenig zu schaffen gemacht. «Gegessen wird immer», sagte Michael Gerling vom Branchenverband Deutscher Lebensmittelhandel am Dienstag in Köln. Im vergangenen Jahr wurden im deutschen Lebensmittelhandel 164,3 Milliarden Euro umgesetzt, in diesem Jahr werden es voraussichtlich drei Milliarden Euro weniger sein. Damit werden weiterhin rund 40 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes in den Lebensmittel-Abteilungen gemacht. Allerdings könnten derzeit nur Discounter deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen. mehr...

Regionale Lebensmittel nicht automatisch klimafreundlich

Regionale Lebensmittel sind nicht immer «öko». Wer im Supermarkt oder Hofladen nach Produkten aus der Region greift, tut nicht automatisch etwas für den Klimaschutz. Das haben Umweltschützer jetzt in einer Studie belegt, die der «Frankfurter Rundschau» (Freitagausgabe) vorliegt. Kopfsalat etwa, der im Winter aus Spanien importiert wird, hat eine bessere CO2-Bilanz als das deutsche Produkt, das im Treibhaus gezogen wurde. Und wer mit dem Auto extra zum Bauern fährt, um dort umweltfreundlich einzukaufen, tut das Gegenteil. mehr...

Obst und Gemüse so kurz wie möglich garen

Obst, Gemüse und Kartoffeln sollten erst kurz vor der Verarbeitung vorbereitet und dabei nicht zu stark zerkleinert werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Vitamine und Nährstoffe verloren gehen, wie der aid Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft mitteilt. Beim Dämpfen und Dünsten von Gemüse raten die Experten, nur wenig Wasser oder Öl zu verwenden. Frische Lebensmittel sollten so lange wie notwendig, aber so kurz wie möglich gegart werden. Sobald die ersten aromatischen Gerüche aus dem Topf steigen, sind die Zellwände gerade aufgeplatzt und die meisten Vitamine noch nicht verdampft. In diesem bissfesten Zustand, den die Italiener «al dente» nennen, schmeckt Gemüse besonders gut. mehr...

Illegaler Gen-Leinsamen offenbar noch immer in Supermärkten

In deutschen Supermärkten wird offenbar noch immer nicht zugelassener gentechnisch veränderter Leinsamen verkauft. So seien die Gen-Produkte in Filialen der Ketten Edeka, Kaufland, Real, Rewe, Schlecker und Tengelmann gefunden worden, teilte die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Samstag in Hamburg mit. Die Umweltschützer kündigten daher an, noch am Samstag in 16 Supermärkten in Bonn, Celle, Chemnitz, Darmstadt, Göttingen, Hannover, Karlsruhe, Köln, Oldenburg und München die Produkte aus den Regalen räumen zu wollen. mehr...

Hauptbahnhof-Händler wollen Sonntags-Verkaufsverbot missachten

Händler im Berliner Hauptbahnhof wollen sich an diesem Sonntag den Regelungen des Berliner Ladenöffnungsgesetzes widersetzen und wie gewohnt ihre Waren verkaufen. «Das Personal ist bereits eingeplant. Wir werden definitiv am Sonntag geöffnet haben», sagte Kai-Uwe Baer, Leiter der Kaiser's-Filiale der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe). Die Verkäufer mehrerer Kleider- und Schuhgeschäfte äußerten sich ähnlich. «Wir haben sonntags immer geöffnet», sagte eine Verkäuferin im Bekleidungsgeschäft Esprit dem Blatt. Das Berliner Ladenöffnungsgesetz legt jedoch fest, dass sonntags neben Apotheken nur Geschäfte öffnen dürfen, die Reisebedarf anbieten, etwa Zeitungen, Blumen, Tabakwaren, Kosmetik und Lebensmittel in kleinen Mengen. mehr...

Bratwurst von der SPD, Waffeln von der CDU

Im Wahlkampf verteilen alle Parteien kleine Geschenke und sogar Lebensmittel an die Bürger

Bochum/Düsseldorf (ddp-nrw). Eine Szene aus dem Straßenwahlkampf in Bochum: In der Innenstadt verteilen die Aktivisten von CDU und SPD fleißig Flugblätter an die Passanten. Auch mit Lebensmitteln werden die Bürger gegen kleines Geld versorgt: Am SPD-Stand gibt es Bratwürstchen, die CDU bietet Waffeln an. Wenige Tage vor der Bundestagswahl am 27. September werden die Menschen im ganzen Land mit Mitbringseln, kleinen Geschenken und Aufmerksamkeiten der Parteien bedacht. mehr...

12 000 Liter Milch aus Protest weggekippt

Unterallgäuer Bauern sind wütend über ihre prekäre wirtschaftliche Lage

Im milchviehreichstem Landkreis Deutschlands, im Unterallgäu, haben am Dienstagnachmittag wütende Bauern rund 12 000 Liter Milch aus Protest gegen die niedrigen Preise auf ihre Äcker gekippt. Etwa 60 Bäuerinnen und Bauern aus den umliegenden Gemeinden kamen zu der Spontanaktion nahe Westernach. mehr...

Fett- und Zuckergehalt von «Kalorienbomben» wird oft verschwiegen

Bei vielen zucker- und fettreichen Produkten in den Supermarktregalen sind die Nährwertangaben auf der Verpackung unzureichend. Das ergab eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, deren Ergebnisse am Dienstag in Stuttgart veröffentlicht wurden. Insgesamt 3500 Lebensmittel von 50 Herstellern wurden unter die Lupe genommen. Laut Studie geizten 66 Prozent der Hersteller vor allem bei kalorienreichen Produkten mit wichtigen Nährwertinformationen. Als Konsequenz forderten die Verbraucherschützer eine gesetzlich festgelegte Pflicht zur Nährwertkennzeichnung. Auf eine freiwillige Regelung sei kein Verlass. mehr...

Konditoren und Forscher kreieren Kekse mit Seegrasfüllung -

Erstmals werden diese Meeres-Wirkstoffe in Lebensmitteln verarbeitet

Gabriele Scholz hat kleine Gebäckstücke auf einem Tablett drapiert. «Das ist etwas ganz Neues», sagt die Parchimer Konditormeisterin stolz und lässt ihre Kunden kosten. «Mmh, lecker. Es schmeckt nach Marzipan», sagt eine Frau und greift noch einmal zu. «Das ist unser neues Vitalgebäck. Es enthält einen Wirkstoffkomplex aus Meeresblütenpflanzen», verrät die Konditormeisterin vom Café Scholz. Meeresblütenpflanzen? Die Kunden sehen sie fragend an. Genau gesagt, enthält der Keks Wirkstoffe von Seegras. mehr...

Verbraucher sparen nicht beim Brot

Verkauf auch in Krisenzeiten stabil - Bäckereien wollen Preise vorerst nicht erhöhen

Die Verbraucher haben in der Wirtschaftskrise bei Brot und Backwaren nicht gespart. Der Umsatz sei stabil, berichtete der Verband der Großbäckereien am Donnerstag in Düsseldorf. Vor diesem Hintergrund gebe es bei den rund 35 000 Beschäftigten der Großbäckereien bislang weder Kurzarbeit noch betriebsbedingte Kündigungen. mehr...

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