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Vor lauter Schreck verdorben

Bereits im Kindesalter bekommt man
beigebracht: Eier lassen sich leichter pellen, wenn sie nach dem
Kochen kalt abgeschreckt werden. Diese Küchenweisheit sei schlichtweg
falsch, sagt Ludger Fischer, Autor des Ratgebers «Kleines Lexikon der
Küchenirrtümer». Denn das Schweizer Bundesamt für Gesundheit habe
herausgefunden, dass die Schälbarkeit bei abgeschreckten und nicht
abgeschreckten Eiern gleichwertig sei. «Zudem wurde festgestellt,
dass beim Abschrecken Bakterien durch die Schale ins Innere des Eis
gelangen und sich dort vermehren können», erläutert der Experte. Das
Abschrecken fördere demnach nicht den Schäl-, sondern vielmehr den
Verderbprozess.
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So gelingt die Martinsgans
Ein Gänsebraten muss außen kross und innen zart und saftig sein

Brust oder Keule? Diese Frage wird am Tag des
heiligen Sankt Martin, am 11. November, mit Sicherheit öfters zu
hören sein. Denn an diesem Tag kommt vielerorts traditionell eine
herrlich duftende Gans auf den Tisch. Für die einen gibt es nichts
Schöneres als ein saftiges Bruststück - die anderen lieben den Biss
ins aromatische Fleisch der Keule. «Wenn die Gans optimal gebraten
ist, also außen kross und innen schön zart und saftig, schmeckt
beides fantastisch», sagt die Kochbuchautorin Rose Marie Donhauser
(«Braten: Der Klassiker neu entdeckt», Seehamer). mehr...
Die Schnitttechnik ist bei der Fleischzubereitung Nebensache

Die Zubereitung eines saftigen Fleischstücks
gehört zu den schwierigsten Aufgaben in der Küche. In vielen
Kochbüchern und Ratgebern findet man den Tipp, Fleisch quer zur Faser
zu schneiden, damit nicht zu viele Zellen angeschnitten werden, über
die Bratsaft verloren geht. «Absolut falsch», sagt Ludger Fischer,
Autor des Ratgebers «Kleines Lexikon der Küchenirrtümer».
Ob mit oder gegen die Faser, runde oder eckige Stücke - die
Schnitttechnik sei bei der Zubereitung völlig egal. mehr...
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