Schifffahren auf dem Bodensee soll Schnaps veredeln
Ein Obstbauer hat seinen Apfelbrand ein halbes Jahr lang im Bug gelagert

Während an stürmischen Bodensee-Tagen die
Passagiere des Motorschiffs «Stuttgart» immer blasser werden und im
Nachhinein lieber zuhause geblieben wären, ist der Wellengang für die
vier Eichenfässer im Schiff das Tüpfelchen auf dem i. Die
Schaukelbewegungen verleihen dem «Wellen-Apfelbrand» mit der Zeit ein
ganz besonderes Aroma. Vorreiter der neuen Technik am Bodensee ist
Obstbauern Rupert Lehle aus Meckenbeuren-Reute. Er hat seine Fässer
mit Apfelbrand die ganze Saison über im Bug eines Linienschiffs
zwischen Konstanz und Bregenz herumchauffieren lassen.
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