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Gesättigte Fettsäuren unterdrücken Sättigungsgefühl

Fette mit hohen Anteilen gesättigter Fettsäuren wie beispielsweise Butter oder das in Fleischgerichten enthaltene Fett stören einen Regelmechanismus des Körpers: Sie bringen das Gehirn dazu, den Körperzellen zu signalisieren, ihrerseits die Signale der Hormone Leptin und Insulin zu ignorieren. Diese beiden Botenstoffe dienen der Regulierung des Gewichts, sagen dem Körper also, wenn genug Nahrung vorhanden ist. Wer viel solches Fett zu sich nimmt, neigt also dazu, immer noch mehr zu essen. Diesen Mechanismus haben Forscher um Deborah Clegg von der Universität von Texas in Dallas in Versuchen mit Ratten nachvollzogen. Ihre Ergebnisse schildern die Wissenschaftler im Fachmagazin «Journal of Clinical Investigation» (Bd. 119, S. 2 577). mehr...

Konditoren und Forscher kreieren Kekse mit Seegrasfüllung -

Erstmals werden diese Meeres-Wirkstoffe in Lebensmitteln verarbeitet

Gabriele Scholz hat kleine Gebäckstücke auf einem Tablett drapiert. «Das ist etwas ganz Neues», sagt die Parchimer Konditormeisterin stolz und lässt ihre Kunden kosten. «Mmh, lecker. Es schmeckt nach Marzipan», sagt eine Frau und greift noch einmal zu. «Das ist unser neues Vitalgebäck. Es enthält einen Wirkstoffkomplex aus Meeresblütenpflanzen», verrät die Konditormeisterin vom Café Scholz. Meeresblütenpflanzen? Die Kunden sehen sie fragend an. Genau gesagt, enthält der Keks Wirkstoffe von Seegras. mehr...

Weihnachtspaket mit 75 Flaschen Wein auf dem Weg in die Antarktis

Ein Paket mit 75 Flaschen Wein ist am Donnerstag von Rheinland-Pfalz aus in Richtung Antarktis gestartet. Die 42 Flaschen Pfälzer Wein und 33 Flaschen aus Rheinhessen seien ein Weihnachtsgeschenk für die Forscher der Georg-Neumayer-Station, teilte die Struktur- und Genehmigungsbehörde (SGD) Süd in Neustadt an der Weinstraße mit. Damit der gute Tropfen rechtzeitig zum Weihnachtsfest am anderen Ende der Welt ankomme, sei die Fracht bereits jetzt auf die Reise geschickt worden. mehr...

Kartonverpackung kann Weinqualität verbessern

Kartonverpackungen können einen positiven Einfluss auf den Geschmack des Weins haben. Sie binden unerwünschte Duftstoffe, die bei der Weinproduktion in das Getränk gelangen und seine Qualität mindern, wie kanadische Forscher herausgefunden haben. Diese Entdeckung helfe möglicherweise, das schlechte Image von kartonverpacktem Wein aufzubessern und ihn als Alternative zu Flaschenwein besser vermarkten zu können, schreiben die Wissenschaftler um Gary Pickering von der Brock University in St. Catharines im Fachmagazin «Journal of Agricultural and Food Chemistry». mehr...

Woher stammt das Reifungsfass? Chemischer Fingerabdruck des Weins verrät die Herkunft der Eiche

Im Wein liegt nicht nur die Wahrheit, sondern auch eine Fülle von Informationen über seine Herkunft. So lässt sich noch nach zehn Jahren aus seinem chemischen Fingerabdruck ablesen, woher die Eichen stammten, aus denen die zum Reifen des Weins verwendeten Fässer gefertigt wurden. Das haben französische Forscher jetzt nachgewiesen. Das gilt für Rot- und Weißweine. Die verwendete Analysetechnik erlaubt allerdings nicht, jeden einzelnen Inhaltsstoff zu charakterisieren - man müsse die Ergebnisse vielmehr als eine Art Momentaufnahme der vielen komplexen Wechselwirkungen zwischen den Zigtausenden Komponenten betrachten, die einen Wein ausmachen, schreiben Régis Gougeon von der Universität von Burgund in Dijon und seine Kollegen im Fachmagazin «PNAS». mehr...

Heilender Trunk: Ägypter versetzten Wein mit Kräutern

Im alten Ägypten war Wein Medizin: Er wurde mit Kräutern wie Melisse, Koriander, Minze oder Salbei versetzt - wohl, um bei Krankheiten Linderung zu verschaffen. Das erklären amerikanische Wissenschaftler, die in mehr als 5000 Jahre alten Gefäßen Spuren dieser Kräuter entdeckt haben. Die ältesten bekannten schriftlichen Dokumente zu dieser auf Wein basierenden Medizin gehen auf die Zeit um 1850 vor Christus zurück. Ihre Forschungen stellen die Wissenschaftler um Patrick McGovern von der Universität von Pennsylvania in Philadelphia im Fachmagazin «PNAS» vor (Online-Vorabveröffentlichung, doi: 10.1073/pnas.0811578106). mehr...

Oft erstes Arzneimittel - Fenchel wird wegen seiner Wirkung geschätzt

Ob bei Atemwegsbeschwerden oder Magenproblemen: Viele greifen in solchen Fällen zunächst zu Fenchel. Vor allem in der Kinderheilkunde spiele das Arzneigewächs wegen seiner milden Wirkung eine Rolle, sagt der Forscher Johannes Gottfried Mayer. Es sei eines der ersten Heilmittel, das ein Kind bekommt: «Als Fencheltee gegen Blähungen im Säuglingsalter, später kann es dann der Fenchelhonig bei Husten sein.» Mayer und seine Kollegen vom Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Würzburg kürten das Gewächs daher zur Arzneipflanze des Jahres 2009». mehr...

Verzehr fetthaltiger Fische wie Lachs senkt Darmkrebsrisiko

Der Verzehr fettreicher Fischsorten wie Lachs senkt laut einer neuen Studie das Darmkrebsrisiko. Ernährungswissenschaftler der Uni Jena fanden bei Untersuchungen mit Testpersonen heraus, dass bestimmte Gene im Darm aktiviert wurden, wenn die Probanden Fisch gegessen hatten. Diese Gene seien für die Bildung von Enzymen verantwortlich, die den Körper vor krebsauslösenden Substanzen schützten, teilt die Hochschule mit. Nach einer Mahlzeit mit fettreichem Lachs sei diese Gen-Aktivierung wesentlich stärker ausgefallen als nach einer Portion mageren Dorschs. mehr...

Frankfurter Forscher weisen Umwelthormone in Mineralwasser nach

Frankfurter Forscher haben die Belastung von Mineralwasser mit Umwelthormonen nachgewiesen. Das beliebteste Getränk der Deutschen sei den Forschungsergebnissen zufolge mit Hormonen belastet, die dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähneln, teilte die Goethe-Universität am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Noch sei jedoch nicht klar, ob davon eine Gesundheitsgefährdung ausgehe. mehr...

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