Wasserfilter: Gut für den Geschmack, aber ohne Effekt auf die Gesundheit

Kokain, Hormone, Antibiotika, Schwermetalle und
Pflanzenschutzmittel - immer wieder liest man in der Zeitung von
unliebsamen Rückständen in Flüssen und sogar im Grundwasser. Da
stellt sich so mancher Verbraucher die Frage, ob aus dem Wasserhahn
tatsächlich noch unbelastetes Trinkwasser kommt. Diese Unsicherheit
beschert einer Branche einen deutlichen Aufschwung: den Herstellern
von Wasserfiltern. Aktivkohlefilter, Umkehrosmoseanlagen,
Ionenaustauscher und viele mehr stehen zur Auswahl. Aber sind sie
auch sinnvoll? Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung in Bonn hat darauf eine klare Antwort: «Aus
ernährungsphysiologischer Sicht sind Wasserfilter nicht notwendig,
sondern Geldmacherei.»
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Das Gesundheitsministerium warnt vor Giftbelastung in türkischen Birnen

Das baden-württembergische
Verbraucherministerium warnt wegen einer hohen Giftbelastung vor dem
Verzehr türkischer Birnen. Die Lebensmittelüberwachung im Südwesten
habe in dem Obst das in der EU verbotene Pflanzenschutzmittel Amitraz
«in gefährlichen Konzentrationen» entdeckt, teilte das Ministerium am
Montag in Stuttgart mit. Die Birnen seien unverzüglich aus dem Handel
genommen und vernichtet worden. Die sogenannte akute Referenzdosis sei teilweise so erheblich überschritten gewesen, «dass zumindest bei Kleinkindern eine mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung bei hohem Konsum nicht mehr ausgeschlossen werden kann», hieß es weiter. Es könne in Einzelfällen zu Schläfrigkeit, Desorientiertheit, Sprachstörungen und Erniedrigung von Pulsfrequenz und Blutdruck kommen.
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