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Weitere Studie belegt Vorteile der Nährwert-Ampel

Abstimmung im Europaparlament am 18. Mai

Kurz vor der Abstimmung über die künftige Nährwertkennzeichnung im Europaparlament am 18. Mai belegt eine Studie der Fachhochschule Münster: Die Nährwert-Ampel ist der Industrie-Kennzeichnung GDA deutlich überlegen. "Die wissenschaftlichen Argumente sprechen eindeutig für eine Nährwertkennzeichnung mit Signalfarben", sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch. "Nun bestätigt eine weitere Studie, dass die Ampel einfach besser funktioniert als das komplizierte Verwirr-System der Großkonzerne. Vorteile für das GDA-System konnten dagegen nur die Studien ermitteln, die die Industrie selbst finanziert hat." mehr...

Moderne Lebenswelt maßgebliche Ursache für Übergewicht bei Kindern

Übergewicht bei Kindern ist einer neuen Studie zufolge das Ergebnis der gesellschaftlichen Modernisierung. Es wird demnach nicht nur durch individuelles Fehlverhalten, sondern maßgeblich durch die Folgen der Überflussgesellschaft sowie durch Erosionsprozesse in der Familie und Bewegungsmangel begünstigt, wie die Universität Stuttgart mitteilt. Die Forscher fordern daher ein «radikales Umdenken in der Behandlung». Statt Kindern und Jugendlichen Verhaltensänderungen aufzuzwingen, «sollte den Rahmenbedingungen für passiv-konsumtive Freizeitgestaltung und Überernährung entgegengewirkt werden». mehr...

Rotwein verträgt sich nicht mit Fisch

Eisengehalt sorgt für Nachgeschmack

Fisch und Rotwein passen nicht zusammen - für diese altbekannte Weisheit haben japanische Forscher nun eine wissenschaftliche Erklärung gefunden: Ob beim gleichzeitigen Genuss von Fisch oder Meeresfrüchten und Rotwein ein unangenehmer Nachgeschmack auftritt, hängt vom Eisengehalt des Weins ab. Sowohl Verkostungen als auch chemische Analysen bestätigten die Vermutung der Forscher. Die Wissenschaftler um Takayuki Tamura vom Forschungs- und Entwicklungslabor der Mercian Corporation, einem führenden japanischen Weinhandelsunternehmen, veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachmagazin «Journal of Agricultural and Food Chemistry». mehr...

Wie duftet Zimt?

Im Geschmackslabor der Fachhochschule Münster wird die Riech- und Schmeckfähigkeit der Deutschen untersucht

Anne Kochjohann reicht der Probandin durch die «Futterluke» ein paar Geruchsstifte. Sie sind mit Vanillin, Möhrenaroma oder Zimtduft getränkt. «Sie müssen sie langsam zur Nase führen und dann schwenkende Bewegungen machen», erklärt die Ernährungswissenschaftlerin. Sie gehört zu einem Wissenschaftlerteam, das im Geschmackslabor der Fachhochschule Münster mit mehreren hundert Testpersonen die Riech- und Schmeckfähigkeit der Deutschen erforscht. «Eine ähnliche Studie in diesem Unfang gibt es zurzeit nicht in Deutschland», sagt der leitende Wissenschaftler Guido Ritter. mehr...

Nichts für Faule und Spontane

Um bei veganer Ernährung gesund zu bleiben, bedarf es sorgfältiger Planung

Gießen (ddp). Wer dauerhaft auf Fleisch verzichtet, muss nicht zwangsläufig vom selbigen fallen. Wie aber sieht es bei sogenannten Veganern aus? Kommt der Mensch auf Dauer auch ohne Eier, Milch, Käse und andere tierische Produkte aus? Ja, sagen die Befürworter, die sich meist aus ethischen Gründen für eine rein pflanzliche Ernährung entscheiden. Deutsche Fachgesellschaften sehen das etwas kritischer. mehr...

Regionale Lebensmittel nicht automatisch klimafreundlich

Regionale Lebensmittel sind nicht immer «öko». Wer im Supermarkt oder Hofladen nach Produkten aus der Region greift, tut nicht automatisch etwas für den Klimaschutz. Das haben Umweltschützer jetzt in einer Studie belegt, die der «Frankfurter Rundschau» (Freitagausgabe) vorliegt. Kopfsalat etwa, der im Winter aus Spanien importiert wird, hat eine bessere CO2-Bilanz als das deutsche Produkt, das im Treibhaus gezogen wurde. Und wer mit dem Auto extra zum Bauern fährt, um dort umweltfreundlich einzukaufen, tut das Gegenteil. mehr...

Fett- und Zuckergehalt von «Kalorienbomben» wird oft verschwiegen

Bei vielen zucker- und fettreichen Produkten in den Supermarktregalen sind die Nährwertangaben auf der Verpackung unzureichend. Das ergab eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, deren Ergebnisse am Dienstag in Stuttgart veröffentlicht wurden. Insgesamt 3500 Lebensmittel von 50 Herstellern wurden unter die Lupe genommen. Laut Studie geizten 66 Prozent der Hersteller vor allem bei kalorienreichen Produkten mit wichtigen Nährwertinformationen. Als Konsequenz forderten die Verbraucherschützer eine gesetzlich festgelegte Pflicht zur Nährwertkennzeichnung. Auf eine freiwillige Regelung sei kein Verlass. mehr...

Gesättigte Fettsäuren unterdrücken Sättigungsgefühl

Fette mit hohen Anteilen gesättigter Fettsäuren wie beispielsweise Butter oder das in Fleischgerichten enthaltene Fett stören einen Regelmechanismus des Körpers: Sie bringen das Gehirn dazu, den Körperzellen zu signalisieren, ihrerseits die Signale der Hormone Leptin und Insulin zu ignorieren. Diese beiden Botenstoffe dienen der Regulierung des Gewichts, sagen dem Körper also, wenn genug Nahrung vorhanden ist. Wer viel solches Fett zu sich nimmt, neigt also dazu, immer noch mehr zu essen. Diesen Mechanismus haben Forscher um Deborah Clegg von der Universität von Texas in Dallas in Versuchen mit Ratten nachvollzogen. Ihre Ergebnisse schildern die Wissenschaftler im Fachmagazin «Journal of Clinical Investigation» (Bd. 119, S. 2 577). mehr...

Umfrage: Große Mehrheit will keine Gentechnik auf dem Tisch

Stuttgart (ddp). Die große Mehrheit der Deutschen lehnt Gentechnik in Lebensmitteln strikt ab. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das von Bauern und Naturschützern gegründete Bündnis «Vielfalt ernährt die Welt» am Donnerstag in Stuttgart präsentierte. Nur sechs Prozent der Befragten sprachen sich für gentechnisch veränderte Lebensmittel aus. 65 Prozent stehen der Gentechnik ablehnend gegenüber. Der Rest enthielt sich. An der Emnid-Umfrage im Auftrag des Bündnisses nahmen 1003 Menschen teil. mehr...

Milch zum Frühstück macht länger satt

Ein Glas fettarme Milch zum Frühstück macht bei gleicher Kalorienmenge länger satt als beispielsweise Fruchtsaft. Das hat eine Studie von Wissenschaftlern aus Neuseeland und Australien gezeigt. Gerade Säfte liefern Kalorien, ohne ein wirkliches Sättigungsgefühl zu erzeugen. Das bestätigt auch Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Um ein Sättigungsgefühl zu erzeugen, empfiehlt sie, statt einen Glases Orangensaft die ganze Orange zu wählen. mehr...

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