Wasserfilter: Gut für den Geschmack, aber ohne Effekt auf die Gesundheit

Kokain, Hormone, Antibiotika, Schwermetalle und
Pflanzenschutzmittel - immer wieder liest man in der Zeitung von
unliebsamen Rückständen in Flüssen und sogar im Grundwasser. Da
stellt sich so mancher Verbraucher die Frage, ob aus dem Wasserhahn
tatsächlich noch unbelastetes Trinkwasser kommt. Diese Unsicherheit
beschert einer Branche einen deutlichen Aufschwung: den Herstellern
von Wasserfiltern. Aktivkohlefilter, Umkehrosmoseanlagen,
Ionenaustauscher und viele mehr stehen zur Auswahl. Aber sind sie
auch sinnvoll? Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung in Bonn hat darauf eine klare Antwort: «Aus
ernährungsphysiologischer Sicht sind Wasserfilter nicht notwendig,
sondern Geldmacherei.»
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