Binnengewässer Europas, Afrika, Nordamerika
Hauptsaison ab Herbst
ganzjährig
In der Saragossasee geboren, kommen die Larven unserer Aale mit dem Golfstrom an die europäische Küste. In den Flussmündungen entwickeln sie sich zu kleinen Glasaalen; sie ziehen in unsere Seen und Flüsse hinauf, währenddessen sich ihre Haut dunkel färbt und ihr Bauch gelb; das ist der preisgünstigere Gelbaal. Ab dem 5. Lebensjahr wandern die Aale die Flüsse wieder hinab, um in der Saragossasee zu laichen. Wenn sie auf diesem Weg im Spätsommer gefangen werden, haben sie einen silbrigen Bauch, heißen Blankaale, sind schön fett und daher zum Räuchern und Braten ideal. Magerer sind die Gelbaale, die im Frühsommer am liebsten für unsere Ragouts und Suppentöpfe gefangen werden. Die meisten Aale kommen aus Zuchtbetrieben in Italien und den Ostblockländern.
Der Aal eignet sich zum Braten, Kochen und Räuchern. Am beliebtesten und bekanntesten ist der geräucherte Aal. Eine weitere, besonders in Berlin und Umgebung verbreitete Delikatesse ist "Aal grün" - gekochter Aal in Spreewaldsauce. In Belgien ist Aal grün ebenfalls eine Delikatesse.
Der Aal ist mit 300 g - 500 g pro Stück und auf Wunsch über 600 g erhältlich. Es gibt frischen Gelbaal, entschleimt, mit Haut und ohne Kopf, und frischen und geräucherten Blankaal.
pro 100 g 299 kcal, 100 mg Cholesterin, 9 g Eiweiß, 18 - 25 mg Fett
Frischer Aal besitzt eine schwarze Farbe, ist stark schleimig und hat klare Augen.