Vorsieben des Mehls beim Backen ist unnötig


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Die Küchenweisheit stamme noch aus Großmutters Zeiten, wo das Mehl gesiebt wurde, um Fremdstoffe wie Mäusekot oder kleine Steinchen herauszufiltern. «Auch wurden dem Mehl zu dieser Zeit keine Trennmittel zugesetzt, und kleinere Feuchtigkeitsschwankungen konnten deshalb zum Verklumpen führen», erläutert Fischer. Da es in der heutigen Zeit aber Trennmittel gebe und Infrarot-Maschinen in den Mühlen das Mehl nach Fremdstoffen untersuchten, benötige man kein Vorsieben mehr.


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Wenn man besonders gutes und feines Mehl für seinen Kuchen verwenden möchte, empfiehlt der Experte, in Deutschland bei Weizen die sogenannte Type 405, bei Roggen die Type 815 zu verwenden. «Es handelt sich dabei um Auszugsmehl - das ist das sauberste und traditionsreichste Backmehl», betont Fischer. Der Kleieanteil sei bei diesen Mehlsorten außerdem relativ gering, das Mehl sei daher länger haltbar.

ddp/dri/mhi

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